„Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen machtvoll sind.“
– aus: Coach Carter (Timo Cruz) basierend auf Marianne Williamson
Das Zitat hat mich sehr bewegt und mich immer wieder beschäftigt.
Ich denke es liegt mehr an der Tatsache, weil es von einer Angst spricht, die uns eigentlich völlig unbewusst ist: Die Angst davor, wirklich groß zu sein.
Dann habe ich mich gefragt:
Was ist denn eigentlich Größe? Was bedeutet es, groß zu sein?
Ich glaube: Größe ist leise.
Sie braucht weder Bestätigung durch Erfolg, Ruhm noch Ansehen. Sie entsteht nicht im Außen durch Sichtbarkeit oder Einfluss.
Wahre Größe beginnt in unserem Inneren. Sie entsteht in dem Moment, in dem wir uns selbst ehrlich begegnen.
Größe heißt für mich: Wir tun etwas, einfach weil wir es selbst wollen. Und wir tun es auch dann, wenn es keiner sieht. Frei von der Erwartung auf Applaus oder Bestätigung. Einfach, weil es uns erfüllt und weil das unsere Wahrheit ist.
Es ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – für das, was wir sagen, tun, auslösen.
Wenn wir einen Fehler machen, erkennen wir ihn an, lernen daraus und verändern etwas.
Wenn wir etwas Gutes bewirken, gestehen wir uns leise zu: Das war wertvoll. Nicht aus Stolz, sondern aus Selbstwertschätzung.
Größe hat für mich etwas mit Bewusstsein zu tun. Mit innerer Klarheit. Mit der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen und zu erkennen – jenseits von Erwartungen.
Sie ist ein stilles Licht, das auch dann leuchtet, wenn keiner hinsieht.
Es sind diese Gedanken, die ich in meinen Bildern festhalte und zeigen möchte.
Leuchtende Figuren in einem weiten Universum oder in der stillen Dunkelheit, deren Licht aus dem Inneren kommt.
Ein Wesen, das ganz bei sich ist und sein Licht teilt, egal wo es ist. Es leuchtet in der unendlichen Weite eines Universums oder um etwas Licht in die Dunkelheit zu tragen.
Vielleicht ist es eine Erinnerung daran, dass jeder diese leise Größe in sich trägt. Und die wir dort finden, wo wir uns selbst erkennen.
Vielleicht bist du gerade hier, weil du das schon längst gespürt hast.
Oder weil du es gerade brauchst: eine kleine Erinnerung an deine eigene stille Kraft.
Schön, dass du hier bist.